Benutzungsanweisungen und -empfehlungen
Unsere kaufmännische und technische Abteilung stehen Konstrukteuren und Benutzern für Hilfestellung und Beratung sowie für die Bestätigung der besten Entsprechung zwischen unserem Produkt und jeder Anwendung zur Verfügung.

1. KONSTRUKTIONSENTWURF
Die Geräte müssen UNBEDINGT mit nach unten weisender Kolbenstange montiert werden, wenn sie in RUHESTELLUNG sind. Für eine waagerechte Montage oder eine Montage mit nach oben weisender Kolbenstange bitten wir um Rücksprache.
Gas Springs are design to bear axial loads only. Consequently any side load forces should be avoided. Specifically when Gas Springs are equipped with eyelet end fittings,special attention should be paid to design of connecting shafts in order to provide appropriated clearance (according to each application). As an indication only,we would advise:0.3 to 0.5 mm clearance on shafts diameter and 0.5 to 1.0 mm clearance on each side of the eyelet.
Im Falle des Herausschleuderns von Partikeln unbedingt die Kolbenstange schützen.
Wenn möglich, die Benutzung der Geräte bei maximal zulässiger Beanspruchung vermeiden.
Für eine Benutzung im Freien oder in korrosivem Umfeld mit permanent ausgezogener Kolbenstange bitte mit uns Rücksprache halten.
2. VORBEUGENDE EINBAUHINWEISE
Da die Kolbenstange eine besonders sorgfältig behandelte Oberfläche hat, um eine vollkommene Dichtigkeit mit der Dichtung zu gewährleisten, müssen UNBEDINGT folgende Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden:
Die Kolbenstange nicht mit Kleber, Kitt, Klebeband, korrosiven Produkten und Farbe in Berührung kommen lassen.
Wenn das Druckrohr neu gestrichen werden muss, die Kolbenstange sorgfältig schützen. Kein Lösungsmittel für ihre Reinigung benutzen.
Die Kolbenstangen gegen Stöße, Spritzer des LiDruckveränderungsrate in Abhängigkeit von der Temperatur: 1% für jeweils 3 °C.
chtbogens und Schleiffunken schützen.
Die Kolbenstangen nicht mit einer Zange greifen oder in einen Schraubstock klemmen, ohne sie dabei mit einer Führung aus Blei, Aluminium oder Kupfer zu schützen.
Vorsicht beim Umgang mit Infrarotgeräten (zulässige Höchsttemperatur +80 °C).
3. EINSATZBEDINGUNGEN
Arbeitstemperaturbereich von -30 bis +80 °C
Zulässige Anzahl der Hübe (Vollhübe) 6 pro Minute; bei höherer Frequenz bitten wir um Rücksprache.
Dauerlaufverhalten nach 30 000 Hüben: Druckverlust maximal 15%. Das Dauerlaufverhalten variiert je nach Hublänge und Ausschubkraft.
Nominaltemperatur: 20 °C.
Beispiel für Kraft F1 = 500 N bei 20 °C:
+ 35 °C + 5 % = 525 N
- 16 °C – 12% = 440 N
4. LAGERBEDINGUNGEN VORBENUTZUNG
Die Gasfedern können bei Raumtemperatur (ca. 20 °C) maximal 3 Monate horizontal gelagert werden.
Bei längerer Lagerzeit müssen die Gasfedern mit Kolbenstange nach unten gelagert werden.
In warmen Ländern und / oder Ländern mit hoher relativer Luftfeuchtigkeit bitten wir um Rücksprache.
5. GARANTIE
1 Jahr ab dem auf der Gasfeder aufgedruckten Herstellungsdatum z. B. 323/99 bedeutet 323 Tag des Jahres 1999 = 19 November 1999)
Für Ihren Garantieanspruch muss das Herstellungsdatum auch nach einer eventuellen Überlackierung des Druckrohres erkennbar bleiben.
Im Allgemeinen erlischt bei Nichtbeachtung unserer Empfehlungen der Garantieanspruch.
Ohne präzise Spezifikationen, die uns bei der Beratung übergeben werden und die uns verpflichten, übernehmen wir keine Garantie für Sonderanwendungen, z. B. mit Einfluss von Vibrationen, Magnetfeldern, elektrischem Strom, elektrischen Feldern oder unvorhersebaren starken Beanspruchungen.
Diese Aufzählung ist uneingeschränkt; sie soll die Aufmerksamkeit auf die perfekte Abstimmung der Beanspruchungen richten, denen die Gasfedern ausgesetzt sind und die uns bei der Beratung übergeben werden muss.
6. ENTSORGUNGSHINWEISE
Gasfedern sind mit einem Druck zwischen 20 und 250 bar gefüllt und müssen also vor der Verschrottung drucklos gemacht werden.
Aus Sicherheitsgründen muss wie folgt vorgegangen werden:
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Das Druckrohr leicht in einen Schraubstock klemmen.
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Das Druckrohr senkrecht zur Achse in einem Bereich zwischen 30 und 35 mm vom Druckrohrboden aufsägen.
EINZELSCHRITTE:
1- TRAGEN SIE EINE SCHUTZBRILLE.
2-
Benutzen Sie eine für Metall geeignete Handsäge.
3-
Legen Sie einen Schutzlappen über das Sägeblatt.
Beenden sie das Aufsägen, sobald Sie Zischgeräusche vernehmen.
Die Entgasung ist abgeschlossen, wenn die Kolbenstange von Hand frei verschoben werden kann.
7. UMWELTSCHUTZ
Das verwendete Füllmedium (Stickstoff) ist neutral und Bestandteil der Erdatmosphäre. Seine Freisetzung stellt daher keine chemische Gefahr dar.
Die anderen Bestandteile (bis auf das Öl) sind überwiegend aus Stahl. Die Beseitigung dieser Bestandteile ist dem Recyceln von Stahl gleichzusetzen.
Das in dem Gerät enthaltene Öl darf in keinem Fall in der Umwelt verbreitet (Gefahr der Verschmutzung des Grundwassers) oder vom Benutzer verbrannt werden, sondern muss im Rahmen der jeweiligen Landesvorschriften entsorgt werden.

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